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Inka-Speicher kleben an den Felsen des Pinkuylluna über Ollantaytambo

Pinkuylluna

Gratis-Aussicht und Inka-Speicher

Alle fotografieren die Terrassen. Kaum jemand steigt auf den Berg dahinter — schade, denn der Pinkuylluna ist kostenlos, dauert etwa eine Stunde und liefert den Blick, der das ganze Tal erklärt.

Die Steingebäude an der Felswand sind Qollqas, Inka-Speicher. Das Getreide wurde bewusst hier heraufgeschafft: Auf 3.000 m ist die Luft kälter, trockener und ständig in Bewegung, und durch die Mauern geschlagene Lüftungsschlitze machten aus jedem Gebäude einen passiven Kühlschrank. So gelagerter Mais hielt sich jahrelang — auf diese Weise ernährte ein Reich ohne Geld und ohne Rad seine Heere auf dem Marsch.

Das Beste an Pinkuylluna

Steig zum unteren Speicher

Fünfundzwanzig Minuten Serpentinen bringen dich auf die Höhe des Tempelhügels gegenüber. Für die meisten reicht das, und der Blick ist schon großartig.

Weiter zu den oberen Qollqas

Weitere zwanzig Minuten auf raueren Pfaden erreichen die obere Gruppe, wo du in die dachlosen Gebäude treten und die Lüftungskanäle sehen kannst.

Entdecke das Gesicht des Tunupa

Vom Pfad aus löst sich die Felswand unter den Speichern in ein bärtiges Profil auf: Tunupa, der andine Schöpfer, oder Wiracocha — je nachdem, wer es erzählt.

Fotografiere das Ortsraster

Von oben liegt der Inka-Stadtplan von Qosqo Ayllu wie ein Diagramm vor dir: fünfzehn rechteckige Blöcke, jeder ein ummauerter Hof, genau so vermessen wie im 15. Jahrhundert.

Inka-Speicher kleben an den Felsen des Pinkuylluna über Ollantaytambo

So kommst du nach Pinkuylluna

  • Der Einstieg liegt in der Calle Lari, fünf Gehminuten von der Plaza — such das kleine beschilderte Tor zwischen zwei Häusern.
  • Geöffnet ist etwa von 7:00 bis 17:00 Uhr, ein Wärter notiert Ein- und Ausgang. Es kostet nichts.
  • Kein Ticket, kein Guide, keine Genehmigung nötig — aber auch kein Wasser, kein Geländer und kein Schatten.

Insider-Tipps

  • Geh früh. Der Osthang liegt bis zum späten Vormittag im Schatten und ist mittags brutal.
  • Der Pfad ist loser Schotter und fällt stellenweise steil ab. Festes Schuhwerk zählt hier weit mehr als an der Hauptstätte.
  • Das beste Licht für Fotos der Ruinen gegenüber ist am späten Nachmittag — prüfe aber vorher die Schließzeit.
  • Wenn dir die Höhe neu ist, heb dir den Pinkuylluna für deinen zweiten Tag im Tal auf.

Beste Touren & Tickets für Pinkuylluna

Diese top bewerteten Erlebnisse sind der einfachste Weg, Pinkuylluna zu sehen, ohne selbst etwas organisieren zu müssen:

Inka-Mauerwerk und Terrassen im archäologischen Park von Ollantaytambo Private Kulturerfahrung ab $90
🕒 Ca. 3–4 Stunden 📍 Ab Ollantaytambo ⭐ 4.6 (5)

Ab Ollantaytambo: private spirituelle Tour mit andinem Guide

Eine andere Lesart derselben Steine: nicht Daten und Dynastien, sondern warum dieses Tal so angelegt wurde und was die Berge ringsum den Menschen bedeuten, die darunter Felder bestellen.

  • Gehe durch die archäologische Stätte mit einem Quechua sprechenden andinen Guide
  • Ein Despacho-Opfer an die Pachamama — erklärt, nicht inszeniert
  • Meditation mit Blick auf die heiligen Apus rund um den Ort
Die gewaltigen Steinblöcke des unvollendeten Sonnentempels von Ollantaytambo Private Führung ab $126
🕒 Ca. 5 Stunden 📍 Ab Cusco (Abholung im Hotel) ⭐ 5.0 (3)

Ab Cusco: private Halbtagestour zur Festung Ollantaytambo

Ollantaytambo in Ruhe, ohne die Hetze von vier Stationen. Ein privater Guide erklärt, wie Pachacutecs Steinmetze Fünfzig-Tonnen-Blöcke aus einem Steinbruch jenseits des Tals bewegten — und warum der Tempel nie fertig wurde.

  • Privater Guide nur für deine Gruppe — in deinem Tempo
  • Die Terrassen von Pumatallis, der Sonnentempel und die Mauer der sechs Monolithen
  • Zeit im Inka-Straßenraster unterhalb, seit 550 Jahren bewohnt

Häufige Fragen zu Pinkuylluna

Häufige Fragen

Ist der Pinkuylluna kostenlos?

Ja. Er ist eine der ganz wenigen bedeutenden Inka-Stätten der Region Cusco ohne Eintritt und ohne Boleto-Turístico-Pflicht.

Wie anstrengend ist der Aufstieg zum Pinkuylluna?

Kurz, aber wirklich steil: rund 45 bis 60 Minuten hinauf, 30 hinunter, auf losem Untergrund und mit etwas Ausgesetztheit. Wer einigermaßen fit und schwindelfrei ist, schafft ihn; für kleine Kinder ist er nicht geeignet.

Sieht man den Pinkuylluna von den Hauptruinen?

Ja — die Speicher sind die Gebäude an der Felswand direkt gegenüber dem Sonnentempel, und beide Stätten blicken über den Ort hinweg aufeinander.

Alle Sehenswürdigkeiten

Die Terrassen von Ollantaytambo steigen zum Sonnentempel auf Inka-Stätten & Ruinen

Ruinen von Ollantaytambo

Pachacutecs unvollendetes Meisterwerk

Der große terrassierte Tempelhügel über dem Ort gehört zu den schönsten erhaltenen Inka-Stätten überhaupt — siebzehn Stufen Mauerwerk, die zu einem Sonnentempel hinaufführen, dessen fünfzig Tonnen schwere rosafarbene Monolithen aus einem Steinbruch jenseits des Tals herangeschleppt und nie ganz gesetzt wurden.

Eine schmale gepflasterte Inka-Gasse mit Originalmauern in Ollantaytambo Ort & Kultur

Die Inka-Altstadt

Der letzte lebendige Inka-Ort

Nördlich der Plaza liegt Qosqo Ayllu — ein Raster ummauerter Inka-Höfe, Tore und steinerner Wasserkanäle, im 15. Jahrhundert angelegt und seitdem bewohnt. Nirgends sonst in Peru geht man durch eine Inka-Straße, die nie aufgehört hat, eine Straße zu sein.

Die weißen Salzterrassen von Maras staffeln sich ein rötliches Tal hinab Ausflüge ins Heilige Tal

Salinen von Maras

Dreitausend Salzbecken am Hang

Aus diesem Hang sprudelt schon lange vor den Inka eine warme, hochsalzige Quelle. Familien aus Maras leiten sie noch immer in eine Wabe flacher Terrassen und ernten die Kristalle von Hand — genau wie ihre Urgroßeltern.